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Text aus dem Jahre 1823 von Heinrich Heine
Als wohl berühmtestes Gedicht Heinrich Heines gilt das Loreleylied.
Der 1824 erstmals publizierte Text von der Loreley ist inzwischen ein deutsches Volkslied geworden, dabei hat es der deutsche Dichter und Publizist im französischen Exil geschrieben.
Durch die im Jahre 1800 von Clemens Brentano geschaffene Jungfrau namens Lore Lay wurde Heinrich Heine zum bekannten deutschen Volksschriftsteller.
Vertont wurde das Loreley-Lied durch Friedrich Silcher (* 27. Juni 1789 in Schnait bei Schondorf, † 1860) erst 1837.
Das Loreley-Lied wird in der ganzen Welt und in vielen Sprachen gesungen.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl, und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldenes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei,
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
die Lore-Lei getan.
Der Multinationale Chor in der Deutschen Welle Köln
Aus dem Repertoire des internationalen Chores der Deutschen Welle:
Das Loreley-Lied (MP3, ca. 2.267 KB)
Das Loreley-Lied (MP3, ca. 678 KB)
Das Loreley-Lied
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